Spielerisches Lernen in der Hochschule

Nicht selten verbindet man mit Lernen erst einmal Arbeit und Anstrengung. Und ohne Zweifel ist das Erlernen einer Programmiersprache oder das Verstehen von Luhmanns Systemtheorie nicht einfach. Aber nur weil etwas schwierig und kompliziert ist, heißt es nicht, dass man sich den Zugang dazu mit Schwermut gestalten muss. Vielmehr sollte man versuchen, an diese komplizierten Sachen mit einer verspielten Leichtigkeit heranzugehen.

Hier wird die Grundidee des Konzepts des Spielerischen Lernens relevant, das vor allem Bedeutung in der frühkindlichen Bildung hat. Dabei geht es darum, dass Kinder über Erfahrungen im Spiel Erfahrungen für das Leben sammeln. Aber auch Erwachsene spielen gerne und auch Erwachsene verstehen komplexe Zusammenhänge besser, wenn sie an Erfahrungen oder Emotionen andocken können. Daher ist es mir ein Anliegen, Spielelemente stärker in der Hochschulbildung zu verankern. Solche Spielelemente können Plan- oder Rollenspiele sein, aber auch Mechanismen von Gesellschaftsspielen oder Logiken oder Prinzipien aus dem Improvisationstheater.

Mehr dazu gibt es auf der Seite des Planspiellabors der Zeppelin Universität und in den beiden Blogbeiträgen zu Debriefing in Planspielen und Storytelling in der Lehre.